Als der pensionierte Lehrer und Weltenbummler Aribert Linner 1989 im Alter von 67 Jahren zum ersten Mal nach Ghana kam, erkrankte er schwer an Malaria tropica. Trotz schlechter Verfassung war er auf der Ladefläche eines Lastwagens in den Osten Ghanas weitergefahren: "Dort hat es mich dann derbröselt - ich konnte mich nicht mehr rühren."
Er schleppte sich unter einen Baum und dort fanden ihn schließlich die Frauen des nächsten Dorfes - Akpafu Mempeasem. Nachdem sie ihn mit einem Kräuterbrei wieder transportfähig gemacht hatten, brachten sie ihn per "Buschtaxi" über die Grenze nach Lomé. "Ohne die Hilfe dieser Frauen und die afrikanische Medizin wäre ich sicher gestorben."