Es vergingen arbeitsame Nachmittage bevor das Solar-Luftkissenboot von Benedikt Gottwald und Jonas Hürten in seiner heutigen Form vorlag. Zwei Vorgänger-Modelle, die beide zu schwer waren und einen nicht ausreichenden Luftstrom produzierten waren nötig, um alle Irrwege zu erkennen und auszuschließen. Das jetzige Modell besteht weitgehend aus Balsaholz und Styropor. Die Oberseite ist flächendeckend mit Solarzellen ausgelegt und ein leichter, aber leistungsstarker Elektromotor bringt den Propeller auf die nötigen Touren. Um den Propeller herum ist aus Papier ein Röhre gebaut, die den Luftstrom kanalisiert und nach unten führt. Die Luft tritt über die glatt geschliffenen Seitenwände gleichmäßig aus; es bildet sich ein Luftkissen aus. Die Solarzellen sind sauber mit möglichst wenig Zinn verlötet, um die Masse nicht unnötig zu erhöhen.