Die Nerothermen boten Ende des 1. Jahrhunderts n.Chr. den größten Komfort. Doch auf den könne er auch verzichten, meint der Dichter Martial in einem seiner Epigramme (II 48), falls man ihm seine ganz persönlichen Wünsche erfülle:
Coponem laniumque balneumque
tonsorem tabulamque calculosque
et paucos, sed ut eligam, libellos,
unum non nimium rudem sodalem (...):
Haec praesta mihi, Rufe, vel Butuntis,
et thermas tibi habe Neronianas!
Eine Kneipe, einen Metzger und ein kleines Bad,
einen Friseur, ein Spielbrett und Spielsteine,
auch ein paar Bücher - aber so, dass ich sie mir aussuchen kann,
einen einzigen Freund - er sollte aber nicht allzu ungebildet sein (...):
Das stell´ mir zur Verfügung, Rufus, und sei´s auch weit weg von Rom,
- dann pfeif´ ich auf deine Nerothermen!