Besuch des Wahlkurses Museum in der Sammlung Goetz: "Fantasy and Fiction" aus der fünfteiligen Ausstellungsserie Imagination Becomes Reality. Mit eigener Führung. Das Gebäude von Herzog und de Meuron.
Eine Ansprache auch noch von Ingvild Goetz, der Sammlerin persönlich. Man ist überrascht. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Zum Beispiel das Ausstellungskonzept. Natürlich kann man fast alles zu dem Thema Fantasy and Fiction zusammenhängen (und das wurde auch getan). In den angenehm überschaubaren Ausstellungsräumen sind verschiedenste Stücke aus Malerei, Graphik, Photographie, Videokunst, Installation und diversen Mischformen zusammen ausgestellt. Dies könnte man dadurch begründen, dass es anregt, über das ganze Wesen der zeitgenössischen Kunst und die derzeitige Veränderung, die sich in allen Richtungen vollzieht, nachzudenken. Aber dann noch zu sagen, die Objekte der einzelnen Künstler könnten unter den fünf verschiedenen Einzelausstellung des Zyklus Imagination Becomes Reality frei kombiniert werden, geht meiner Meinung dann doch etwas zu weit. Wäre es dann nicht doch etwas sinnvoller, die Künstler derselben Richtungen miteinander auszustellen, um sie so besser vergleichen zu können?