01.03-08.03.2009
Sonntag 1.3.:
Nach siebenstündiger Zugfahrt kamen wir nachmittags bei durchwachsenem Wetter am Bahnhof in Genf an. Dort wurden wir von unseren Austauschpartnern schon mit Spannung erwartet. Nachdem alle ihr Gepäck zuhause abgelegt hatten, traf sich die Hälfte von uns in einem nahegelegenen Park, in dem wir schon andere Schweizer kennen lernten, während der andere Teil bereits die Stadt besichtigte.
Montag 2.3.:
Um acht Uhr begann für alle die Schule. Wir wurden vom Direktor in der ersten Stunde persönlich empfangen, der uns alles über die Schule erzählte. Nach zwei Stunden Mathematik und dem Mittagessen trafen wir uns in der Stadt, in der wir uns, in sechs Gruppen aufgeteilt, an einer sowohl geschichtlichen als auch kulturellen Rallye versuchten. Den Nachmittag verbrachten wir bei unseren jeweiligen Austauschpartnern, einige trafen sich auch untereinander.
Dienstag 3.3.:
Am Dienstag fuhren wir mit dem Zug zum Schloss „Château de Chillon“, in welchem Deutsche und Franzosen voneinander getrennt eine ausführliche Führung machten. Danach wanderten wir am Genfer See entlang Richtung „Musée Olympique“ und picknickten zwischendurch am Seeufer. Das olympische Museum war durchaus sehenswert, alle waren jedoch nach diesem Tag sehr erschöpft.
Mittwoch 4.3.:
Wir hatten wieder einmal für drei Stunden Unterricht, den Nachmittag verbrachten alle mit ihren Austauschpartnern zusammen. Am Nachmittag trafen sich bei Regenwetter viele der Deutschen und Franzosen zum gemeinsamen Fußball spielen. Nach diesen Tagen wurden alle insgesamt sicherer in Sprache und Ausdrucksfähigkeit, was anfangs manchen noch Probleme bereitet hatte.
Donnerstag 5.3.:
Am Vormittag besuchten wir ohne die Schweizer das „Musée de la Croix-Rouge“, das Rote-Kreuz-Museum, was sich wider aller Erwartungen als langweiligstes Ereignis der Woche herausstellte. Nach dem Mittagessen mit den „Correspondants“ hatten wieder alle Unterricht. Der Nachmittag fand in freier Gestaltung statt.
Freitag 6.3.:
Zunächst besuchten wir, die Münchner, die UNO, die einstimmig als interessantester und beeindruckendster Ausflug aufgenommen wurde. Nach dem Besuch durften wir, da die Genfer noch Schule hatten, unser Programm frei wählen. Die meisten nutzten dies zur Besichtigung der Altstadt oder zum „Shopping“. Am Abend begann um 18.30 Uhr die „fête d’adieu“, die Abschiedsfeier, in der Schule, die bis 21.30 Uhr andauerte. Alle hatten sehr viel Spaß, es wurde getanzt, gegessen und die Rallyeergebnisse vom Montag wurden verkündet. Anschließend hielten sich alle 46 Schüler zusammen noch ein wenig in der Nähe der Schule auf.
Samstag 7.3.:
Den Samstag verbrachten alle noch einmal wie sie wollten. Ein großer Teil fuhr zuerst in die Stadt, danach ging’s noch zum Schwimmen. Am Abend trafen sich viele noch mal untereinander, um die Woche am letzten Abend schön ausklingen zu lassen.
Sonntag 8.3.:
Um 9.30 Uhr war Treffpunkt am Bahnhof. Bei der Verabschiedung an diesem Tag zeigte sich, wie stark und positiv sich die Beziehung zwischen den Schweizern und uns entwickelt hatte!! Während der Zugfahrt herrschte eher betrübte Stimmung, alle freuen sich auf den Besuch der Genfer Ende April.
Positiv zu vermerken ist, dass wir uns täglich in verschiedenen Konstellationen getroffen haben, was von Anfang an die Gemeinschaft gefördert hat. Auch bestätigten sich unsere anfänglichen Befürchtungen, dass sich die Aufteilung der Deutschen in unterschiedliche Klassen negativ auswirken könnte, nicht, da man so mit Leuten, mit denen man sonst nicht viel zu tun hat, leichter Kontakt knüpfen konnte. Das einzig Negative war das außer am Samstag durchwegs schlechte Wetter. Insgesamt jedoch war die ganze Zeit ein voller Erfolg, alle hatten einen Riesenspaß und wären gerne noch länger geblieben!!